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ERFAHRUNGSBERICHT PILLE ABSETZEN & PCOS

Nachdem ich euch schon mehrmals und ausführlich von meinen Erfahrungen mit dem Absetzen der Pille berichtet habe, dachte ich es ist mal an der Zeit, euch auch von Erfahrungen von anderen Mädels zu berichten. Denn jede von uns ist anders und bloß weil ich das erlebt habe, was ich erlebt habe, heißt das noch lange nicht dass es allen so ging oder allen so nach dem Absetzen der Pille gehen wird.

Aus diesem Grund habe ich eine Freundin interviewt und darf nun mit ihrer Genehmigung ihre Geschichte erzählen. Sie möchte allerdings anonym bleiben, was aber nur zu unserem Vorteil ist, denn so hat sie ganz offen und ehrlich erzählen können.

Wie lange hast du die Pille genommen und warum hast du begonnen?

Ich war 17 als ich begonnen habe. Ich hatte damals meinen ersten Freund mit dem ich intim wurde und wollte eine sichere Verhütungsmethode. Meine Frauenärztin hat mir die Pille empfohlen, da sie das gängigste Verhütungsmittel ist. Mit 24 habe ich aufgehört sie zu nehmen, also ich habe sie 7 Jahre durchgehend genommen.

Warum hast du die Pille abgesetzt?

Ich habe in diesen 7 Jahren circa jährlich die Pillenmarke gewechselt, da ich oft Zwischenblutungen hatte. Mit dem Beginnen jeder neuen Marke war alles gut, doch schon nach ein paar Monaten hatte ich wieder Zwischenblutungen. Bei meiner letzten Pille habe ich zwar keine Zwischenblutungen mehr gehabt, dafür ziemliche Stimmungsschwankungen, die nicht nur meinen Freund sondern auch mich selbst genervt haben. Zudem habe ich bemerkt, dass ich zunehmend die Lust an Intimität verloren habe. Außerdem habe ich mich immer mehr mit der gesunden und veganen Ernährungsweise beschäftigt und für mich hat es nicht dazu gepasst künstliche Hormone zu nehmen und dem Körper permanent eine Schwangerschaft vorzugaukeln. Dank Julias Inspiration habe ich mich schlussendlich „getraut“ die Pille abzusetzen – furchtbar wie das eigentlich klingt, dass ich mich erst trauen musste, aber die Pille gehörte nun mal zu meinem Leben dazu.

Hast du deine Entscheidung mit deiner Frauenärztin abgesprochen?

Ja, sie hielt es angesichts meiner Probleme und meiner Unzufriedenheit auch für einen guten Schritt (wir hatten schon öfters darüber gesprochen, ob ich die Pille absetze, doch ich wollte davor noch nicht) . Sie hat mich allerdings davor gewarnt, dass bei anderen Verhütungsmethoden, speziell bei hormonfreien, die Blutung und die Schmerzen stärker werden können.

Warst du zum Zeitpunkt des Absetzen in einer Beziehung und hat das deine Entscheidung in irgendeiner Weise beeinflusst?

Ja, wir waren seit circa 6 Jahren zusammen. Und ja, es hat meine Entscheidung beeinflusst, denn hätte ich keinen Freund, hätte ich die Entscheidung schon viel früher getroffen. Der Grund ist der, dass die Intimität und Spontanität eine andere ist wenn man ohne Kondom verhütet (besonders für ihn macht das einen großen Unterschied). Und eine andere hormonelle Verhütung kam für mich nicht mehr in Frage. Als langfristige Lösung wollte ich die Spirale nehmen, vorübergehend jedoch Kondome, da ich meinem Körper Zeit geben wollte um sich ohne Hormone oder IUP (Intrauterinpessar) einzupendeln. Warum ich die Spirale bis jetzt nicht habe, erkläre ich später.

Wie ging es dir während du die Pille genommen hast?

Großteils eigentlich sehr gut, bis auf die schon genannten Zwischenblutungen. Die Stimmungsschwankungen und stark wechselnde Tagesverfassungen sind mir eigentlich erst in den letzten 1 – 1 1/2 Jahren des Pille-Nehmens aufgefallen. Sonst hatte ich eigentlich nie wirkliche Regelschmerzen, weder bevor ich die Pille genommen habe, noch währenddessen.

Dank Pillen-Reminder App habe ich die Pille größtenteils auch regelmäßig genommen. Richtig mühsam war es aber wenn man mal vergessen hat (auch abhängig davon, welche Pille man nimmt), oder wenn ich Antibiotika nehmen musste, da dann erst recht wieder alles durcheinander war.

Wie ging es dir nachdem du die Pille abgesetzt hast?

Erstmal ging es mir wirklich gut. Es hat mir psychisch gut getan und ich habe mich irgendwie befreit gefühlt. Das Verhüten mit Kondom war auch überraschend weniger Problem als angenommen 🙂 Als ich allerdings nach zwei Monaten noch immer nicht meine Tage hatte, wurde ich leicht unruhig und habe noch einen Termin bei meiner Ärztin vereinbart. Diagnose: PCOS

Was ist PCOS?

Ich bin kein Arzt, deshalb kann ich das Folgende bestimmt nicht so gut erklären aber ich gebe mein Bestes 🙂 PCOS steht für polyzytsisches Ovarialsyndrom und der Begriff bedeutet, dass in den Eierstöcken (Ovarien) ungewöhnlich viele (poly) Eizellen vorkommen (Eizellen sind in Bläschen, der medizinische Begriff für Bläschen ist Zysten). Die Eierstöcke sind außerdem vergößert. Grund dafür ist eine Hormonstörung.

Es gibt viele Hormone die mit dem Zyklus zusammenhängen. Wesentlich sind LH (luteinisierendes Hormon) und FSH (follikelstimulierendes Hormon). LH lässt Eizellen heranwachsen und FSH lässt bestehende Eizellen heranreifen und führt zum Eisprung. Dem Eisprung folgt bekanntlich entweder eine Befruchtung (-> Schwangerschaft) oder keine Befruchtung (-> Monatsblutung). Bei PCOS hat man zwar viel LH aber kein oder nur wenig FSH, demnach keinen oder seltene Eisprünge und nie oder selten seine Tage.

LH und FSH werden in der Hirnanhangdrüse gebildet, die bekannteren Hormone Östrogen und Progesteron daraufhin in den Eierstöcken. Allerdings werden diese beiden auch nicht in den richtigen Mengen produziert wenn aus der Hirnanhangdrüse nicht die richtige Menge and LH und FSH kommt.

Ein Ungleichgewicht führt zu viel Östrogen und Androgenen (männlichen Hormonen, wie Testosteron). Die wiederum begünstigen die Ausschüttung von LH und verhindern das FSH. Hallo, Teufelskreis!

Auf einem Ultraschallbild lässt sich das so erkennen, dass 1) die Eierstöcke vergrößert sind und 2) viele große Eizellen (Zysten) erkennbar sind. Es ist normal, dass mehrere Eizellen in einem Eierstock vorhanden sind, allerdings sind im Normalfall alle unterschiedlich groß. Bei PCOS sind die Eizellen gleich groß und aufgefädelt wie eine Perlenkette.

Was hast du gegen PCOS gemacht?

Nun, meine Frauenärztin wollte mir gleich wieder die Pille verschreiben. Die Pille hat nämlich den Effekt auf die Eierstöcke, dass sie alle Vorgänge “auf Eis legt”, also es passiert nichts in den Eierstöcken. Warum sollte auch etwas passieren – der Körper glaubt ja schon dass er schwanger ist, also warum sollte er dann noch neue Eizellen produzieren?

Meine Ärztin konnte in ihren Aufzeichnungen sehen, dass ich schon damals Anzeichen von PCOS hatte. Ich konnte mich ehrlich gesagt nicht daran erinnern. Ich habe mich damals aber so wenig mit solchen Themen beschäftigt (ebenso wie ich nicht daran gedacht habe, dass künstliche Hormone dem Körper nicht gut tun) also kein Wunder dass ich mich nach all der Zeit nicht mehr erinnern konnte.

Ich habe ihr dann erklärt dass ich keine Hormone mehr nehmen möchte und auch vorerst auf eine hormonelle Behandlung verzichten möchte. Man könnte nämlich dem Körper künstliche Gelbkörperhormone zuführen, was zur Reifung der Eizellen führt. Das erscheint mir aber widersprüchlich, weil der Körper dann wieder von extern Hormone zugeführt bekommt und sie nicht selbst ausbalancieren muss. Als pflanzliche Alternative habe ich Mönchspfeffer verschrieben bekommen. Das wirkt auf die Hirnanhangdrüse, wo ja LH und FSH produziert werden. Vorwiegend wird Mönchspfeffer zur Linderung von PMS angewandt, aber da es die Hormone ausbalanciert, hat man auch schon gute Erfahrungen bei PCOS gemacht. Es gibt Mönchspfeffer als Tabletten und als Tropfen, ich habe mich für Tropfen entschieden (weil vegan) und täglich die verschriebene Dosis verwendet.

Nach ein, zwei weiteren Monaten ohne meine Tage wurde ich zunehmend nervöser. Ich hatte keine Sorge schwanger zu sein, eigentlich eher das Gegenteil. Meine Sorge stieg, ob ich jemals schwanger werden konnte. Denn je länger die Eierstöcke vergrößert sind und die Eizellen darin ruhen, desto mehr verdickt sich die Flüssigkeit, die die Zellen umhüllt und umso schwerer wird es, dass sich eine Eizelle löst. Ich habe mir das so bildlich vorgestellt und irgendwann ließ mich der Gedanke nicht mehr los und es fiel mir schwer, mir keine Sorgen zu machen.

Ich habe dann ausnahmsweise im Internet recherchiert (etwas, was ich normalerweise niemals bei Krankheiten mache) und es hat mir tatsächlich viel geholfen. Ich fand “Leidensgenossen” und viele Geschichten von anderen Betroffenen. Auf Naturheilkunde-Seiten fand ich ausführliche Informationen und das Wesentlichste was ich daraufhin gemacht habe, war das Folgende:

  • Mönchspfeffer täglich genommen (wie oben beschrieben). Meine Ärztin hat mir allerdings gesagt dass es ein paar Monate dauern kann bis etwas passiert.
  • Blutzuckerspiegel/Insulin in Balance gebracht. Denn PCOS hängt angeblich sehr stark damit zusammen. Dazu zählt neben gesunden Mahlzeiten auch regelmäßig zu essen, um den Blutzucker stabil zu halten.
  • Detox: Ich wollte meinen Körper so gut es geht von anderen “Arbeiten” befreien und habe deshalb einen einwöchigen Detox gestartet und im Anschluss besonders auf meine Ernährung geachtet.
  • Ernährung: Obwohl ich immer viel Obst und Gemüse gegessen habe, habe ich früher doch recht viel Weißmehl und Fettiges/Salziges (mhhh, Chips!) gegessen. Da das allerdings den Blutzucker und Insulinspiegel auf eine Achterbahn bringt, habe ich meine Ernährung sehr gesund und vollwertig ausgerichtet und mir nicht so viele Ausnahmen wie sonst gegönnt. Ich habe vegan gegessen, bei Getreide nur Vollkornprodukte, viel Obst und Gemüse, gesunde Fette und kein Soja. Soja wirkt im Körper wie Östrogen und davon hatte mein Körper ja ohnehin genug 🙂
  • TCM: Ich hatte schon sehr gute Erfahrungen mit TCM Ärzten gemacht und obwohl ich früher 1-2x jährlich Angina hatte, habe ich es seit einer TCM-Behandlung vor 3 Jahren kein einziges Mal wieder gehabt. Also wollte ich es auch bei PCOS mit TCM probieren. Ich habe zwei verschiedene Granulate bekommen, die ich täglich trinken mussten und die dem Körper auch signalisiert haben wo er gerade arbeiten muss. Klingt nach Hokuspokus aber besser kann ich das nicht beschreiben 🙂 Ich war zusätzlich akupunktieren und das hat mir enorm geholfen, abzuschalten, Stress abzubauen und Blockaden im Körper zu lösen.
  • Sport: Kraftsport war gestrichen, denn durch schwere Gewichte schüttet der Körper auch Testosteron aus. Ausdauertraining und Flexibilität waren ok. In der Zeit habe ich Bodybalance für mich entdeckt, das ist ein Kurs der Elemente aus Tai Chi, Yoga, Pilates und Meditation beinhaltet. Es hat mir neben dem sportlichen Aspekt (Beweglichkeit und Fitness) wirklich geholfen, ruhig zu bleiben, entspannt zu sein und mich in meiner Haut wohl zu fühlen. Ich glaub ich war dreimal pro Woche in Bodybalance weil ich so sehr begeistert war.
  • Auf meiner “Must Try List” stand als nächstes Estro Block, da ich durch Julia schon viel davon gelesen hatte. Ich hatte sogar schon Kontakt zu Miri von Carbundance aufgenommen und sie hat mir superfreundlich und hilfreich zurückgeschrieben. Es gäbe vom selben Hersteller sogar ein Präparat das sich für PCOS besser eignet als Estro Block und man könnte es über sie beziehen.

All diese Maßnahmen haben mir geholfen, nach ungefähr einem halben Jahr wieder meine Tage zu bekommen. Estro Block bzw. das andere Präparat habe ich dann schlussendlich doch nicht bestellt da ich kurze Zeit nach meiner Anfrage eben wieder meine Tage bekommen habe.

Hast du Veränderungen an deinem Gewicht, Haut, Haaren oder ähnlichem bemerkt?

Bei Haut und Haaren hatte ich zum Glück keine Probleme, obwohl sich PCOS oft mit Akne, Haarausfall und unerwünschtem, starkem Haarwuchs an Achseln, Gesicht, etc bemerkbar macht. Allerdings habe ich ein wenig zugenommen – gar nicht wirklich an Gewicht, aber an Umfang. Mir passte eigentlich so gut wie gar keine Hose mehr ohne zu Zwicken und Leggings sind meine neuen besten Freunde 🙂 Aber es hält sich dank der großteils cleganen Ernährung und Sport in Grenzen und ich fühle mich eigentlich trotzdem wohl in meiner Haut. Mittlerweile habe ich auch schon wieder etwas an Umfang abgebaut und ich komme auch wieder leichter in meine Hosen, also ich denke ich bin auf einem guten Weg.

Wie hat sich dein Zyklus verändert? Ist die Blutung stärker geworden oder hast du mehr Schmerzen?

Nun ja, ich habe keinen regelmäßigen Zyklus. Ich konnte zwar erfreut beobachten dass sich der Abstand immer verringert hatte (anfangs ca 50 Tage, zuletzt 35 Tage), hatte aber im letzten Zyklus wieder 45 Tage. Ich muss dazu sagen, dass die Zeit vor Weihnachten unfassbar stressig bei mir war, ich in einem Monat vielleicht zweimal Sport gemacht habe und auch meine Ernährung war nicht so ausgewogen wie sonst (ok das ist vielleicht eine Untertreibung, denn im Dezember waren Geburtstage, Urlaub und Weihnachtsfeiern und da konnte ich einfach nicht widerstehen 🙂 ). All diese Faktoren haben scheinbar sofort dazu beigetragen, dass meine Hormone wieder aus dem Gleichgewicht waren.

Wie ernährst du dich sonst im Allgemeinen und wie ist dein Lebensstil?

Ich ernähre mich seit 2 Jahren vorwiegend vegan und clean und mache circa 2-3 mal pro Woche Sport – phasenweise mal mehr und mal weniger 🙂 Ich merke allerdings einen Unterschied wenn ich mich gesund und ausgewogen ernähre und Sport mache, fühle ich mich viel ausgeglichener und habe auch viel weniger Probleme während meiner Tage und während meines Eisprungs.

Wie verhütest du jetzt?

Derzeit noch mit Kondomen. Demnächst möchte ich auf die Spirale umsteigen, für mich eignet sich die kleine Gold-Kupfer-Spirale (sie passt größenmäßig für Frauen die noch keine Kinder haben). Ich habe auch nach 1 1/2 Jahren ohne Pille die Spirale noch nicht, da ich zuerst noch mein PCOS so gut wie möglich natürlich einpendeln wollte. Laut meiner Frauenärztin lässt sich die Spirale auch am besten am 2. oder 3. Tag der Monatsblutung einsetzen – und da das bei mir noch nicht allzu regelmäßig ist, ist es oft schwer vorherzusehen wann es wieder soweit ist und dementsprechend schwer einen Termin zu planen. Die letzten Male hatte ich schlichtweg Pech, zuletzt hatte ich meine Tage genau an Weihnachten und davor war ich gerade auf Urlaub 🙂

Wie ist deine Erfahrung mit Frauenärzten?

Ich war bei ein paar Frauenärzten, da ich vor 5 Jahren umgezogen bin und meine “erste” Ärztin 45 Autominuten entfernt ist. Jetzt bin ich aber nur noch bei ihr und nehme die Fahrzeit in Kauf. Sie ist eine Privatärztin, ich liebe ihre Ordination, es ist super entspannt dort und sie hat immer bestens auf meine Wünsche und Bedürfnisse reagiert. Auch wenn sie meist zuerst den klassischen Schulmedizin-Weg vorschlägt, hat sie etliche Alternativen parat und das gibt mir das Gefühl, gut bei ihr aufgehoben zu sein (und vermutlich hilft es auch, dass sie Oberärztin in einem Wiener Krankenhaus ist, sich laufend fortbildet und nebenbei auch noch in der Kinderwunschklinik arbeitet 🙂 ). Ich will nicht sagen, dass andere Ärzte schlecht sind, aber ich merke wie gut es ist, bei einer Ärztin zu sein, die man seit seinem ersten Frauenarztbesuch kennt, die ihre Patienten alle gut kennt und sich auch nach Jahren noch an einen erinnert.

Möchtest du zum Abschluss noch etwas sagen?

Ich vermute mal dass alle, die meine Geschichte lesen, ein ähnliches Problem haben und ähnlich wie ich Anfangs komplett verzweifelt waren. Ich möchte euch sagen: Kopf hoch, diese Diagnose ist nicht das Ende der Welt. Sie dreht sich weiter und ihr könnt so viel tun und aktiv werden, es ist kein Grund sich in ein Loch zu verkriechen und einfach unglücklich damit zu leben. Seid vor allem gut zu eurem Körper, ernährt euch regelmäßig, gesund und ausgewogen und macht Sport der euch Spaß macht und euch gut tut. Auch wenn ich mein PCOS noch nicht zu 100% geheilt habe und auch nicht weiß ob das überhaupt möglich ist, habe ich mein anfängliches Stimmungstief überwunden. Ich weiß nun was mir gut tut und was meinem Körper gut tut und welche Schritte ich in die richtige Richtung machen kann. Und wenn ich das schaffen kann, dann könnt ihr das auch!

Colorful strips of oral contraceptive pill .

Dieser Text spiegelt nur einen persönlichen Erfahrungsbericht und eine persönliche Meinung wider und ersetzt in keinem Fall eine ärztliche Untersuchung oder Meinung.

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15 Kommentare

  • Antworten
    Lena
    06.01.2017 at 19:37

    Danke für diesen wichtigen Artikel! Ich finde es super, wie du das Thema beleuchtest und die wichtigsten Fragen beantwortest! Ich bin auch so froh, dass ich mich vor ein paar Jahren dazu entschieden habe, die Pille abzusetzen.

    Liebe Grüße
    Lena | http://www.healthylena.de

  • Antworten
    Ann-Kathrin Große Wördemann
    06.01.2017 at 20:08

    Hallo! Ich bin euch so dankbar für diesen Artikel! Bei mir selber würde auch nach dem Absetzen der Pille PCOS festgestellt und ich finde mich in so vielen Punkten wieder. Ein paar Aspekte wie zum Beispiel die Wirkung von Mönchspfeffer kannte ich noch nicht und ich bin euch sehr dankbar für den Tipp!
    Liebe Grüße
    Ann-Kathrin

  • Antworten
    Amy
    06.01.2017 at 20:22

    Danke für den Artikel!
    Habe selber PCOS ( Hatte schon bevor ich die Pille genommen hatte nur 4 mal im Jahe meine Periode) und habe einmal die Pille abgesetzt, um zu sehen ob es klappt.
    Nach einem halben Jahr ohne Periode habe ich dann aufgrund meiner Frauenärztin wieder angefangen sie zu nehmen… ich hatte richtig schlechte Haut bekommen, meine Hormone hatten sich nicht ausbalanciert und meine Eierstöcke sahen auch nicht gut aus… bin aber am überlegen sie erneut abzusetzen… ist aber nicht ganz einfach, wenn man im Hinterkopf behält, dass es ohne Pille eventuell zur Unfruchtbarkeit kommen kann.

    • Antworten
      Barb
      07.01.2017 at 16:51

      ja mir geht’s bzw ging es genau so – hab auch PCOS und meine Ärztin wollte mir auch nochmal die Pille geben. aber im prinzip kann man nur hoffen dass es beim erneuten absetzen dann besser ist. wissen kann man es nicht. und ich denke mir ich geb meinem körper jetzt zeit, die hormone einzupendeln als dann, wenn ich wirklich kinder haben möchte. ich versteh dich allerdings, war für mich auch nicht so leicht, die pille “aufzugeben” 🙂

  • Antworten
    Tabea
    06.01.2017 at 20:44

    Der Post kommt ja echt zur perfekten Zeit für mich – aber heute bin ich auf “Entzug” 😉

    Ich habe das Hormon-Zeug jetzt etwas über zwei Jahre genommen, weil meine Mama als ich 16 war meinte, ich bräuchte die, damit mit meinem Freund auch nichts passiert. Und irgendwie habe ich mich damit dann sicher gefühlt und wollte nicht aufhören, sie zu nehmen, als er Schluss machte, weil ich sie weiterhin für das beste Verhütungsmittel hielt und meinem Körper nicht zumuten wollte, dass er sich sie abgewöhnen muss, falls ich sie ein paar Monate später wieder brauche. Jetzt sind mir die Nebenwirkungen aber langsam doch zu schlimm…
    Das Problem mit der Lustlosigkeit hatte ich auch, aber ich bin mir halt nicht sicher, ob die Pille Schuld war…

    Von PCOS hatte ich noch nie gehört – aber der Text war echt spannend zu lesen!

    Liebe Grüße

  • Antworten
    L♥ebe was ist
    07.01.2017 at 10:15

    ein richtig toller Beitrag!
    ich nehme zwar schon läger die Pille nicht mehr, aber ein anderes Hormonpräparat, dass in den Arm implantiert wird. seit die Wirkzeit anglaufen ist, habe ich mich nun ganz gegen Hormone entschieden und es geht mir auch echt besser damit 🙂

    ❤ Tina
    https://liebewasist.wordpress.com/
    https://www.instagram.com/liebewasist/

  • Antworten
    Julia
    07.01.2017 at 10:36

    Ich finde es sehr wichtig, dass Du darüber schreibst. Einerseits über das Thema Pille und Verhütung, aber auch über PCOS. Ich selbst wurde vor einigen Jahren auch diagnostiziert. Allerdings war ich ziemlich jung, wollte aber nicht mehr die Pille nehmen. Meine Frauenärztin hat mir extreme Angst gemacht, dass ich keine Kinder bekommen könnte und hat mir Metformin (ein “Zuckermedikament”) gegeben. Das hat mir meine Periode wieder gegeben, aber die Zysten blieben. Deswegen hat sie mich doch wieder auf die Pille gesetzt, da sonst alles “dort unten” kaputt gehen würde. Vor zwei Jahren hatte ich aber genug davon. Ich wollte meine Hormonstörung auf natürliche Weise besiegen und setze die Pille erneut ab. Ich habe auch Vitex (Mönchspfeffer) genommen und nehme es in geringer Dosis heute noch. Mit der richtigen Ernährung und dem richtigen Lebensstil bekommt man das auch hin. Heute kann kein PCOS mehr bei mir nachgewiesen werden. Ich habe es geschafft und denke, dass es jede von uns ganz natürlich schaffen kann.

    Ich habe auch auf meinem Blog darüber berichtet und meine Tipps für die Ernährung aufgeschrieben: http://sweatlavender.de/pcos-ernaehrung/

    Ich finde es manchmal sehr schade, dass so wenige Ärzte auch außerhalb ihres Feldes unterwegs sind und “alternative” Tipps geben. Es muss nicht immer die Chemiekeule sein. Toll, dass Du eine tolle Ärztin hast, die Dich auch alternativ Beraten kann.

    Ganz liebe Grüße
    Julia

  • Antworten
    Lisa
    07.01.2017 at 10:37

    Na dann bin ich ja gar nicht alleine mit meiner Diagnose!
    Ich habe im November 2015 auch meine Pille abgesetzt und nach 8 Monaten ohne Periode PCOS diagnostiziert bekommen.

    Leider bin ich anfangs wohl auch an die falsche Ärztin geraten, da mir diese direkt wieder die Pille verschrieben hat.
    Inzwischen bin auch ich wieder bei meiner alten Frauenärztin in der Heimatstadt und fühle mich dort gut aufgehoben.

    Neben Mönchspfeffer haben mir noch hormonregulierende Tees geholfen. Diese kann man sich in der Apotheke zusammen mischen lassen.
    Außerdem habe ich eine Heilpraktikerin aufgesucht, die mir homöopathisches Progesteron (bio-identisch zum körpereigenen) verschrieben hat. Nach Rücksprache mit meiner Frauenärztin nehme ich dies nun regelmäßig 14 Tage und dann pausiere ich 14 Tage, um meinen Körper wieder an einen regelmäßigen Zyklus zu gewöhnen. Die Anwendung ist ganz einfach, da es sich um eine Creme handelt, welche man auf den Unterarmen aufträgt. Anfangs kam mir das auch wie Hokus Pokus vor. Allerdings hab’ ich nach 5 Wochen Anwendung dieser Creme meine Periode wieder bekommen, was für mich nach 8 Monaten ein kleines Wunder war.

    Auch ich habe immernoch keinen regelmäßigen Zyklus, aber ich versuche es auch lieber mit Sport und gesunder Ernährung als meinem Körper wieder vorzufaken alles sei im Gleichgewicht.

    Toller Beitrag! Vielen Dank dafür!

    • Antworten
      Jule
      12.01.2017 at 19:19

      Hallo Lisa 🙂
      super interessant dein Beitrag! Welches Mönchspfeffer-Präparat hast du genommen? Und weißt du zufällig, was genau in dem Tee drin war? Damit ich in der Apotheke zumindest etwas sagen kann? 😀
      Viele Grüße

  • Antworten
    Jule
    07.01.2017 at 13:33

    Hallo Barbara,
    welche Tropfen des Mönchspfeffers hast du genommen?
    Viele Grüße,
    Jule

    • Antworten
      Barbara
      08.01.2017 at 14:54

      Agnofem heißen die, aber es gibt bestimmt auch andere Tropfen. Der Wirkstoff ist eigentlich gleich also es ist egal ob man Tropfen oder Tabletten nimmt 🙂

  • Antworten
    Alex
    08.01.2017 at 14:47

    Hallo!
    Toller Bericht, ich finde es immer toll die Erfahrungen anderer zu lesen. Ich selbst habe im Oktober 2015 die Pille abgesetzt aufgrund einer Wechselwirkung mit einem anderen Medikament.

    Hatte die ersten 4Monate nach dem Absetzen einen richtig tollen, regelmäßigen Zyklus und seither immer wieder Schwierigkeiten. Ultraschall und Bluttest brachten kein Ergebnis…

    Selbstverständlich wäre es oft gut einen regelmäßigen Zyklus zu haben aber meinem Körper etwas vorgaukeln? Nein das möchte ich auch nicht mehr….

    LG Alex

  • Antworten
    Jule
    14.01.2017 at 22:53

    Hallo Barbara, welches Präparat von EsstroBlock hatte Miri dir denn empfohlen? Habe nämlich gerade Julias neuen Blogbeitrag gelesen 🙂
    Viele Grüße, Jule

  • Antworten
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